Fast-Track-Chirurgie und -Rehabilitation

Die Fast-Track-Chirurgie (sinngemäß übersetzt etwa »Schnellspur-Chirurgie«) ist eine in Dänemark entwickelte Behandlungsmethode, welche die bisherigen Konzepte der gynäkologischen Operationen grundlegend ändert.

Das Verfahren wird seit Januar 2009, kombiniert mit den minimal invasiven Schlüsselloch-Operationen (Laparoskopie), in der gynäkologischen und chirurgischen Abteilung im Krankenhaus Dierdorf von Herrn Dr. Stefan Wagner angewendet.

»Weniger Stress für den Körper bringt eine schnelle Erholung« ist eine treffende Erklärung für das Fast-Track-Konzept.

Nach langjährigen Erfahrungen ist bekannt, dass Operationen im Organismus Stressreaktionen auslösen, die eine Erholung nach operativen Eingriffen naturgemäß erschweren. Das Fast-Track-Konzept setzt genau hier an, indem es darauf abzielt, die geordnete Selbstregulation des Körpers möglichst schnell wieder in Gang zu setzen. Durch ein neues Narkosekonzept erwachen die Patienten nach der Operation schneller. Es werden neue Schmerzmittel eingesetzt, die zu geringerer Müdigkeit, weniger Übelkeit und Erbrechen führen. Dadurch wird der Organismus deutlich weniger belastet und der Patient ist früher zu mobilisieren.

Bereits zwei Stunden nach der Operation dürfen die Patienten Flüssigkeit zu sich nehmen und abends wird bereits eine Mahlzeit gereicht. Hintergrund hierzu ist, dass ein »lahm gelegter« Darm, der seiner eigentlichen Funktion nicht nachkommt, sich schlechter erholt und damit der Erholung des Gesamtorganismus abträglich ist.

Durch die Kombination dieser neuen Art der Anästhesie mit der Schlüsselloch-Operation fühlen sich die Patienten nicht nur subjektiv besser, sondern es lassen sich damit auch die Zahlen der Wundinfektionen und die anderer Komplikationen (wie Thrombosen, Lungenembolien und Lungenentzündungen) deutlich reduzieren.

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