Narbenpflege mit der Kraft der Natur

Narbenpflege mit der Kraft der Natur

Neben vielen medizinischen Behandlungsmethoden gibt es auch eine Menge von wirksamen natürlichen Heilmitteln, die nach der Wundheilung zur Narbenpflege verwendet werden können. Durch eine richtige Nachsorge lässt sich das Narbenbild positiv beeinflussen und eventuell beeinträchtigende oder kosmetisch unschöne Narben können so vermieden werden.

  • Massagen mit Mandel- oder Jojobaöl regen die Durchblutung an und lassen die Narbe verblassen. Ebenfalls wird die Haut elastisch und geschmeidig gehalten.
  • Ringelblumensalbe/-öl wirkt durchblutungsfördernd, entzündungshemmend, verbessert die Elastizität der Haut und fördert den Heilungsprozess.
  • Aloe Vera Gel enthält viele Saponine, die entzündungshemmend, antibakteriell und antimykotisch wirken und den Regenerationsprozess fördern. Ebenfalls versorgt Aloe Vera die Haut mit Feuchtigkeit und verbessert die Elastizität des Narbengewebes. Auch ist das Gel nach Bestrahlungen (z.B. nach Brustkrebs) zur Kühlung und Regeneration des Gewebes geeignet.
  • Honig wirkt entzündungshemmend, wundheilend, feuchtigkeitsspendend und abschwellend. Sehr wirksam ist auch der medizinische »Medihoney™« (erhältlich in der Apotheke).
  • Veilchencreme nach Hildegard von Bingen glättet die Narbe und regt den Lymphfluss an. Zudem haben die ätherischen Öle des Veilchens antivirale (gegen ein Virus), antiseptische (gegen Keime), antimikrobielle (gegen Krankheitserreger/Mikroorganismen) und antimykotische (gegen Pilze) Wirkung.
  • Heilerde kann den Wundheilungsprozess fördern und eine wulstige Narbenbildung verhindern. Sie bindet Zellgifte, Bakterien und Zersetzungsprodukte.
  • Spenglersan Kolloid G eignet sich für Narben, die schlecht heilen oder leicht entzündlich sind.
  • Zitronensaft unterstützt die Erneuerung des Gewebes und hellt die Narbe auf.

Was kann man allgemein noch tun, um die Narbenheilung und -pflege zu unterstützen?

Vermeiden Sie bei noch jungen Narben direkte Sonnenbestrahlung, starke Hitze oder Kälte. Diese können die Gewebebildung negativ beeinflussen.

Vermeiden Sie zu enge Kleidung, die auf der frischen Narbe scheuert oder kratzt. Lockere, glatte und weiche Stoffe sind empfehlenswert.

Trinken Sie ausreichend Wasser. Ein Wassermangel führt zu trockener Haut und verlangsamt die Regenerationsprozesse.

Maßvolle Bewegung ist durchblutungsfördernd und gut für den Heilungsprozess. Achten Sie aber bei einer frischen Narbe darauf, dass diese nicht durch Zug- oder Druckkräfte belastet wird, da dies zu wulstigen oder wuchernden Narben führen kann.

Narbenmassagen durch einen Osteopathen/Physiotherapeuten helfen bei der Mobilisierung von tiefen Narben (z.B. aufgrund einer Bauch-OP). Auch bei »alten« Narben können so evtl. Verhärtungen wieder geschmeidiger werden und weitere körperliche Einschränkungen aufgelöst werden.

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