Die Krebsfrüherkennungsuntersuchungen könnten noch viel mehr Leben retten, wenn sie von Patientinnen regelmäßig in Anspruch genommen würden. Die Heilungschancen sind zum Teil sehr hoch, wenn die Krebserkrankung früh genug erkannt wird.
Vor einer adäquaten Therapie nicht bösartiger gynäkologischer Krankheitsbilder und auch zur Sterilitätsabklärung kann in den meisten Fällen die zielführende Diagnostik ambulant durchgeführt werden.
Wir betreuen alle Schwangerschaften, auch Risiko- oder Mehrlingsschwangerschaften bis zur Entbindung.
Die Dopplersonographie ist eine zusätzliche Untersuchung zur Überwachung von Risikoschwangerschaften. Durch einen physikalischen Effekt ( Doppler-Effekt) wird der Blutfluss in den kindlichen und mütterlichen Gefäßen farbig und akustisch dargestellt. So ist es möglich, den Blutfluss zwischen Gebärmutter und Plazenta, sowie zwischen Kind und Plazenta zu beurteilen. Auch die kindlichen Gefäße und das kindliche Herz können untersucht werden. Diese Untersuchung gibt einen Aufschluss über den Versorgungszustand und das Wohlbefinden des Kindes, sowie Aufschluss über den Funktionszustand der Plazenta. Der Untersuchungszeitraum reicht von der 24. bis zur 38. Schwangerschaftswoche.
Durch die Doppleruntersuchung besteht keinerlei Risiko für Mutter und Kind.
Bei der Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) wird unter gleichzeitiger Ultraschallkontrolle eine dünne Nadel durch die Bauchdecke in die Fruchthöhle eingeführt, um Fruchtwasser zu entnehmen. Durch die Fruchtwasseranalyse können Abweichungen in der Chromosomenzahl und der Chromosomenstruktur erkannt werden. Aus dem Fruchtwasser kann zusätzlich zur Chromosomenanalyse eine Alpha-Fetoprotein-Bestimmung sowie ACHE-Bestimmung erfolgen zum Ausschluss von Schlusstörungen der Gehirn, Nerven, Rückenmarkentwicklung (Spina bifida).
Die Amniozentese wird meistens zwischen der 16. und 18 Schwangerschaftswoche durchgeführt. Das Ergebnis liegt nach ca. 12-16 Tagen vor (ein Ausschluss der häufigsten Chromosomenstörungen ist auch durch einen Schnelltest- FISH-Test, nach 24 Stunden möglich.)
Das Komplikationsrisiko entspricht 1: 125 bis 1: 250. Schlimmstenfalls kann durch die Amniozentese eine Fehlgeburt ausgelöst werden. Es kann zum Verlust von Fruchtwasser durch die Scheide kommen, auch können Infektionen und Blutungen auftreten. Fast alle Komplikationen treten innerhalb der ersten 24 Stunden auf. Nach 10 Tagen ist die Häufigkeit von Fehlgeburten durch Amniozentese genauso hoch wie bei Schwangeren ohne Amniozentese.
Wir empfehlen unseren Patientinnen eine Ultraschallkontrolle am Tag nach der Punktion, sowie zwei Tage körperliche Schonung nach dem Eingriff. Rhesusnegative Frauen erhalten direkt nach dem Eingriff Rhesus-Antikörper.
Praxis Wirges:
Montag: 8-19 Uhr
Dienstag bis Donnerstag: 8-16 Uhr
Freitag: 8-13 Uhr
Termine nur nach telefonischer Vereinbarung!
Praxis Dierdorf:
Montag OP-Tag
Dienstag: 8:30-16:30 Uhr
Mittwoch: 8:30-18:00 Uhr
Donnerstag: 8:30-16:30 Uhr
Freitag OP-Tag
Termine nur nach telefonischer Vereinbarung!