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Dr. med. Ellen Wagner &
Dr. med. Stefan Wagner
Bahnhofstraße 19
56422 Wirges

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Schwangerschafts­betreuung

Wir betreuen alle Schwangerschaften bis zur Entbindung. Auch Risiko- oder Mehrlings­schwangerschaften.

Wenn ein neues Leben entsteht, beginnt eine aufregende Zeit mit viel Freude und intensiven Erfahrungen. Es ist eine ganz besondere Lebensphase, in der wir Sie gerne mit aktuellsten medizinischen Kenntnissen beraten und begleiten.

Der Großteil aller Schwanger­schaften verläuft völlig unproblematisch und die vorgesehenen Untersuchungen richten sich nach den aktuellen Mutterschafts­richtlinien .

Bei Besonderheiten im Schwanger­schaftsverlauf oder bei Risiko­schwanger­schaften werden sich Abweichungen ergeben. Denn unsere ärztliche Aufgabe besteht darin, anormale Verläufe in der Schwanger­schaft zu erkennen und angemessen zu reagieren.

Aber auch Sie selbst können durch entsprechende Verhaltens­maßnahmen zu einem normalen Verlauf der Schwanger­schaft beitragen. Daher haben wir für Sie eine Schwangerschafts­mappe zusammen­gestellt, in der Sie jederzeit die Fülle an Informationen nachlesen können.

Wichtige Informationen und Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft im Überblick:

Schwangerschaftsplanung
  • Lassen Sie Ihren Impfstatus bei uns überprüfen um ggf. Impflücken zu schließen.
  • Beginnen Sie möglichst bereits drei Monate vor einem Schwangerschaft­seintritt mit der Einnahme von 400 Mikrogramm Folsäure pro Tag.
1. bis 4. Schwangerschaftswoche
  • Keinen Alkohol, kein Nikotin oder sonstige Rauschmittel konsumieren! Spätestens von dem Zeitpunkt an, ab dem Sie wissen, dass Sie schwanger sind. Besser noch: vorher aufhören. Warum das so (lebens-)wichtig ist, können Sie hier nachlesen.
  • Lassen Sie Ihren Impfstatus bei uns überprüfen, um evtl. Impflücken zu schließen.
  • Empfohlen wird die prophylaktische Einnahme von 400 Mikrogramm Folsäure pro Tag zur Senkung des Risikos von Entwicklungs­störungen beim Ungeborenen und zur Senkung der Rate einer möglichen Frühgeburt um 50 bis 70 Prozent. Ebenfalls sollten Sie 100 Mikrogramm Jod zusätzlich täglich einnehmen, da ein Jodmangel die geistige und motorische Entwicklung des Kindes erheblich stören kann und ebenfalls zu einer erhöhten Fehlgeburtsrate führen kann.
  • Viele Informationen zu einer ausgewogenen Ernährung in der Schwangerschaft finden Sie auch in unserer Schwangerschaftsmappe. Ebenfalls steht Ihnen unsere ganzheitliche Ernährungs­beraterin Christine Leitzbach für eine individuelle Ernährungsberatung zur Ernährung in der Schwanger­schaft, Stillzeit und zur Gewichtsreduktion gerne zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie hier.
5. bis 8. Schwangerschaftswoche
  • Feststellung der Schwangerschaft mittels Ultraschalluntersuchung.
  • Blutentnahme zur Bestimmung aller Blutwerte entsprechend der Mutterschaftsrichtlinien, inkl. Blutgruppenbestimmung.
  • Zusätzliche Analyse von Blutbild, Elektrolyten und weiterer Stoffwechselparameter.
Mutterpass

Sie erhalten Ihren Mutterpass so früh wie möglich, nachdem die Schwangerschaft festgestellt wurde. Der Mutterpass ist das wichtigste Dokument in der Schwangerschaft und beinhaltet die Übersicht fast aller Vorsorgemaßnahmen und Ergebnisse, die wir für Sie im Laufe Ihrer Schwangerschaft durchführen. Sie sollten ihn zu allen Untersuchungen — ob beim Frauenarzt, Ihrer Hebamme oder im Krankenhaus — mitbringen. Auch nach der Geburt sollten Sie Ihren Mutterpass gut aufbewahren. Die eingetragenen Daten und Befunde sind für eine evtl. erneute Schwangerschaft nützlich.

9. bis 12. Schwangerschaftswoche
  • Ultraschall­untersuchung des Kindes (1. Ultraschall­screening).
  • Mikroskopische Ausstrichkontrolle (Scheidengesundheit).
  • Urinkontrolle sowie Blutdruck- und Gewichtskontrolle.
  • Untersuchung von Muttermund und Gebärmutterhals.
  • Blutabnahme zur Überprüfung der Immunität gegen Toxoplasmose, Cytomegalie, Ringelröteln und Windpocken.
13. bis 14. Schwangerschaftswoche
  • Ggfs. Erweiterte Ultraschall­untersuchung zum frühen Ausschluss kindlicher Erkrankungen, inkl. Nackenfaltenmessung.
  • Ggfs. Blutentnahme zum Ausschluss bestimmter chromosomaler Erkrankungen des Kindes.
  • Ggfs. Farbdoppler­untersuchung zur Abschätzung der Sauerstoff­versorgung des Kindes oder zum frühzeitigen Erkennen eines erhöhten Gestoserisikos der Mutter.
15. bis 18. Schwangerschaftswoche
  • Urinkontrolle und Analyse von Blutbild, Elektrolyten sowie weiterer Stoffwechselparameter.
  • Sichtkontrolle des kindlichen Wachstums mittels Ultraschall.
  • Evtl. Untersuchung von Muttermund und Gebärmutterhals.
19. bis 22. Schwangerschaftswoche
  • Ultraschalluntersuchung des Kindes (2. Ultraschallscreening).
  • Urinkontrolle, Blutdruck- und Gewichtskontrolle.
  • Evtl. Untersuchung von Muttermund und Gebärmutterhals.
  • Falls bisher noch nicht geschehen, sollten Sie sich jetzt eine Hebamme Ihres Vertrauens suchen und sich für einen Geburtsvorbereitungskurs anmelden.
23. bis 28. Schwangerschaftswoche
  • Evtl. vaginale Untersuchung (Muttermund und Gebärmutterhals).
  • Urin- und Blutdruckkontrolle.
  • Blutentnahme für den 2. Antikörper-Suchtest.
  • Oraler Glukose-Toleranztest zum Ausschluss eines Schwangerschafts­diabetes.
  • 3D/4D Ultraschalluntersuchung – ggfs. Farbdoppler­sonografie.
  • Jetzt ist der richtige Zeitpunkt sich nach einer Geburtsklinik umzuschauen. Fast alle Kliniken bieten für Schwangere Infotage und/oder Kreißsaal­führungen an.
29. bis 31. Schwangerschaftswoche
  • Evtl. vaginale Untersuchung (Muttermund und Gebärmutterhals).
  • Ultraschalluntersuchung des Kindes (3. Ultraschallscreening).
  • Urin- und Blutdruck­kontrolle.
  • Kardiotokografie (CTG) zur simultanen Registrierung und Aufzeichnung der Herzschlag­frequenz des ungeborenen Kindes und des Muskeltonus der Gebärmutter (Wehenschreiber).
32. bis 35. Schwangerschaftswoche
  • Evtl. vaginale Untersuchung (Muttermund und Gebärmutterhals).
  • Urin- und Blutdruck­kontrolle, Blutentnahme für Hepatitis-Serologie sowie ggfs. Kontrolle Blutbild, Elektrolyte und Stoffwechselparameter.
  • Kardiotokografie (CTG) zur simultanen Registrierung und Aufzeichnung der Herzschlag­frequenz des ungeborenen Kindes und des Muskeltonus der Gebärmutter (Wehenschreiber).
36. bis 39. Schwangerschaftswoche
  • Evtl. vaginale Untersuchung (Muttermund und Gebärmutterhals).
  • Urin- und Blutdruck­kontrolle.
  • Abstrich auf Streptokokken.
  • Ultraschall, ggfs. Farbdoppler­untersuchung.
  • Kardiotokografie (CTG) zur simultanen Registrierung und Aufzeichnung der Herzschlag­frequenz des ungeborenen Kindes und des Muskeltonus der Gebärmutter (Wehenschreiber).
40. Schwangerschaftswoche
  • Evtl. vaginale Untersuchung (Muttermund und Gebärmutterhals).
  • Urin- und Blutdruckkontrolle.
  • Ggfs. Ultraschall.